„Wir sind stark“ – Kinder lernen NEIN zu sagen

training_fishkopp_coachingBad Bramstedt. „Wir sind stark“ unter diesem Motto wird im Rahmen der Offenen Ganztagsschule seit einigen Wochen ein Kursus an den Bad Bramstedter Grundschulen angeboten, der Kindern Selbstbewusstsein und die Fähigkeit auch gegenüber Erwachsenen „Nein“ sagen zu können, fördert.

Der von Jan Schopferer ( fishkopp-coaching ) entwickelte Kurs vermittelt den Kindern Selbstvertrauen in eigene Handlungen. Kinder lernen Grenzen wahrzunehmen und stärken ihr Durchsetzungsvermögen. Die wesentliche Kursbestandteile sind: Bewegungs- und Rollenspiele – Rangeln & Raufen / Gleichgewichts- und Konditionstraining – Kräfte richtig einsetzen.

Frau Christine Leonhardt vom DeutschenKinderschutzbund Bad Bramstedt war auf dieses Angebot aufmerksam geworden und organisierte es als Kursus. Da der dafür zu entrichtende Beitrag an der einen oder anderen Stelle die finanziellen Grenzen einiger Eltern trifft, fragte Frau Leonhardt bei Gudruns-Kinder-Stiftung an, ob eine Fördermöglichkeit bestünde. Das wurde schnell entschieden und der Kursus mit 50% subventioniert, so dass pro Kind und Stunde nur noch 2 EUR Teilnahmegebühren anfallen.

Der Erfolgt gibt Frau Leonhardt / dem DKSB recht: Für 48 Kursplätze lagen weitere 20 Anmeldungen vor. So wird auch im 1. Halbjahr 2017 der Kursus erneut angeboten werden und Gudruns-Kinder-Stiftung hilft wiederum im gleichen Umfang.

„Ja und Nein sagen können, das Selbstvertrauen steigern, das finden wir richtig gut“, sagt der Stiftungsvorsitzende Jan-Uwe Schadendorf. Er zeigt sich begeistert von der regen Nachfrage: „Wir freuen uns richtig.“ Mit ihrem Beitrag will die Stiftung dafür sorgen, dass auch Kinder aus finanziell schwachen Familien bei „Wir sind stark!“ mitmachen können.

 

 

Rheumakinder e.V. mit Hilfe von Gudruns-Kinder-Stiftung gestartet

eine Pressemitteilung des Vereins Rheumakinder e.V.:

Bad Bramstedt. Die HSP Steuerberatungsgesellschaft aus Bad Bramstedt unterstützt den Verein RheumaKinder mit Sitz in Elmshorn durch einer Spende in Höhe von 2405,– Euro. „Als wir vom Verein RheumaKinder e.V. gehört haben, wollten wir sofort helfen“, erläutern Marco Kuhlmann und Heiko Kleeblatt von HSP Steuer in Bad Bramstedt. „Wir wissen, dass eine Start-up-Phase eines Vereins nicht leicht ist und haben deshalb zu Gunsten der Rheumakinder auf Präsente zur Einweihung unserer neuen Firmenräume verzichtet. Wir sind stolz, dass unsere Geschäftspartner und Freunde sowie die Gudrun-Stiftung in Bad Bramstedt uns bei unserem Anliegen so großartig unterstützt haben und wir dadurch dem Verein RheumaKinder e.V. diese Spende übergeben können“, sagt Heiko Kleeblatt. „Eine Grundsteinlegung für unseren geplanten Therapiepool“, freuen sich Kerstin Bennecke und ihre Stellvertreterin Katja Havemeister und bedanken sich herzlichst für diese großzügige Spende.

„Wir können das Geld gut als Starthilfe gebrauchen und möchten davon auch unseren ersten Therapieroller anschaffen, um bei Bedarf zügig einem Kindergarten- oder Schulkind helfen zu können, die durch rheumatische körperliche Einschränkungen ansonsten nicht in der Lage wären an einem geplanten Klassenausflug teilzunehmen. Wie so oft, müssten diese Kinder anderenfalls allein zu Hause zurückbleiben“, berichtet die 1. Vorsitzende Kerstin Bennecke.

Wenn Eltern bei ihrem Kind die Diagnose Rheuma gestellt bekommen, sind viele Familien erst einmal geschockt. „Rheuma wird oft mit älteren Menschen in Verbindung gebracht, doch das ist schon längst nicht mehr so“, weiß Kerstin Bennecke, 1. Vorsitzende des Vereins RheumaKinder e.V. Auch Kleinstkinder, Kinder oder Jugendliche können erkranken.
Gelenkschwellungen, Morgensteifigkeit, starke Schmerzen, Fieber und auch Augenentzündungen lassen die Kinder häufig schlimm leiden. Die Folgen können Kleinwüchsigkeit, aber auch bleibende Schäden an Gelenken und Organen sein, die mit deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität verbunden sind.

„Oftmals werden die dadurch resultierenden Verhaltensänderungen oder Leistungsminderungen der Kinder als „nicht wollen“, „Bockigkeit“ oder „das Kind will doch nur Aufmerksamkeit“ abgetan“, berichtet die 1. Vorsitzende des Vereins. Dabei leiden viele Kinder still in sich hinein oder treten den sozialen Rückzug an, weil sie täglichen Anforderungen wie Schule, Sport oder Freizeitaktivitäten oftmals nicht so erfüllen können, wie gesunde Kinder. „Hohe Fehlzeiten in der Schule sowie regelmäßige Arzttermine sind keine Seltenheit“, berichtet Kerstin Bennecke, die zu vielen Rheumafamilien in ganz Deutschland Kontakt hat. „Mir tut es in der Seele weh, wenn mir immer wieder erzählt wird, dass Kinder nicht an Ausflügen im Kindergarten oder der Schule teilnehmen können, weil sie beispielsweise längere Wegstrecken nicht zurücklegen können. Wenn die Finger- und Handgelenke geschwollen und/oder entzündet sind, hilft vielfach ein Laptop, denn die Kinder können oftmals in diesem Zustand nicht mit einem Stift schreiben.

Eine schnelle Diagnose, die selbst für Ärzte nicht leicht zu stellen ist, sowie eine individuelle Behandlung, kann Kinder vor Folgeschäden und Ausgrenzungen aus der Gesellschaft schützen. Rheumakinder und ihre Familien benötigen richtige und vor allem schnelle Hilfe. Genau dies ist der Grund, warum wir den Verein gegründet haben. Wir möchten den Familien zügig und unkompliziert helfen, beispielsweise mit einem Leihlaptop oder Leih-PC, besonderen Stühlen, Therapieroller, Therapieknete, mit mehr Aufklärung in der Gesellschaft und vielem Mehr, was den Alltag der Rheumakinder und ihrer Familien erleichtert.

Darüber hinaus möchten wir um mehr Aufmerksamkeit der Ärzte zur Erkennung des Kinderrheumas, mehr ambulante Kinderrheumatologen, mehr Aufmerksamkeit der Krankenkassen zur Honorierung moderner Therapiemethoden, mehr Aufmerksamkeit der Eltern zur Erkennung der Symptome und um mehr Verständnis in der Gesellschaft zur Verbesserung der Situation von Rheumakindern werben.

Kontakt: RheumaKinder e.V. Tel. 04121-2766204, info@rheumakinder.de oder über das Kontaktformular unter www.rheumakinder.de

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Bad Bramstedt Hören

Bad Bramstedt. Unsere Stiftung trägt mit einem Zuschuss von 500 EUR dazu bei, dass das Jugendzentrum in diesem Somm,er einen Workshop durchführen kann, der unter dem Titel läuft:  29.08.-02.09.: Workshop „Bad Bramstedt Hören“.
Dabei ensttanden ist nicht nur ein Film, sondern auch ein sehr schöner Jingle als Variation des Bramstedter Liedes, die

zu hören ist.

Hier ein Foto von der Präsentation im JuZ am 2.9.2016 mit dem Musikpädagogen und den Kindern, die das umgesetzt haben.

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Ministerin Monika Heinold besucht Schule am Maienbeeck und Gudruns Kinder-Stiftung

Bad Bramstedt. Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold stattete der Grundschule am Maienbeeck einen Besuch ab. Eigentlich sind Schulen nicht die Zuständigkeit ihres Ministeriums, aber ihr Ministerium ist für die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB-SH) zuständig und diese hat im Internet eine Spendenplattform aufgebaut. Wir-bewegen-SH hilft StDSC_6973iftungen und Vereinen für Projekt Geld einzuwerben. Da wollte die Ministerin sich einmal selbst überzeugen, ob das wirkungsvoll ist.

Von dieser Plattform hatte auch Gudruns Kinder-Stiftung in Bad Bramstedt Gebrauch gemacht  und Mittel eingeworben, um dem DaZ-Zentrum an der Grundschule Maienbeeck unter die Arme zu greifen. DaZ steht für Deutsch als Zweitsprache und ist ein Förderunterricht, der Kinder mit anderen Muttersprachen den Weg an die deutschen Schulen ermöglichen und erleichtern soll.

Monika Heinold konnte sich überzeugen, mit wie viel Freude und Erfolg die neu erworbenen Lernmittel eingesetzt werden. Schulleiterin Christine Landscheck: „Das Tolle ist, dass wir diese Lernmittel auch mit Kindern einsetzen können, die deutscher Herkunft sind, aber besondere Hilfe brauchen oder einfach gern lernen. Insofern ist es eine Hilfe für alle Schüler dieser Schule.“

Der stellvertretende Schulverbandsvorsteher Werner Lembke und Stiftungsvorsitzender Jan-Uwe Schadendorf freuten sich sehr über die Anschaffungen der Schule und die Freude der Kinder im Umgang damit.

Foto v.l.n.r.: Christine Landscheck, Monika Heinold, Jan-Uwe Schadendorf, Werner Lembke. Vorn im Bild rechts: Frau Schlenger, die Leiterin des DaZ -Bereiches

Pressenotiz des Ministeriums    und Bericht in der Segeberger Zeitung/Kieler Nachrichten