EDEKA Möller sammelt erneut für Gudruns Kinder-Stiftung

Bad Bramstedt. Da hatte sich Michael Hünger, Leiter der Frischfleischabteilung und zuständig für den Mittagstisch, schon etwas Besonderes einfallen lassen. Für einen guten Zweck wurde im letzten Monat des Jahres 2016 Glühwein verkauft. Der Erlös ging vollständig an Gudruns Kinder-Stiftung, um deren Arbeit in Bad Bramstedt zu unterstützen. Wieder kam ein namhafter Betrag zustande übder den sich die Stiftung sehr freut.

1000 Euro für Gudruns Kinderstiftung

Die Stadtwerke unterstützen mit ihrer Spende die Kinder- und Jugendarbeit in Bad Bramstedt

BAD BRAMSTEDT. Ein Medienwagen für die Bramauschule, Lern- und Lehrmaterial für DaZ-Kurse, in denen Schüler deutsch als Zweitsprache lernen, Keyboards für die Grundschule Hitzhusen, Geld für den Ferien-Workshop „Bad Bramstedt hören“ im Jugendzentrum oder ein Zuschuss zu Grundschüler-Workshops unter dem Titel „Wir sind stark“, in denen Kinder Selbstbewusstsein lernen und das Umgehen mit schwierigen Situationen – seit 2002 fördert Gudruns Kinder-Stiftung viele Projekte, von denen Kinder und Jugendliche profitieren.
Mit einer üppigen Spende unterstützen die Bad Bramstedter Stadtwerke diese Arbeit jetzt: 1000 Euro bekam der Vorstandsvorsitzende und Stifter, Jan-Uwe Schadendorf, am Freitag überreicht. Das
Geld ist eine Zustiftung, geht also ins Stiftungskapital. Dieses Kapital darf nicht angerührt werden; alle Ausschüttungen der Stiftung bestehen aus Erträgen dieses Kapitals oder aus Spenden an Gudruns Kinder-Stiftung.
Seit 2012 verzichten die Stadtwerke auf Weihnachtsgeschenke an Geschäftspartner und spenden das dafür vorgesehene Geld, erklärte Geschäftsführer Marc Fischer bei der Übergabe. Gudruns Kinder-Stiftung wählte er aus, weil sie in Bad Bramstedt und Umland aktiv ist, dem Revier der Stadtwerke. Außerdem unterstütze die Stiftung „Kinder als die Schwächsten in der Gesellschaft“.
Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach lobte die Arbeit der Stiftung als „sehr schnell, sehr unbürokratisch“. Kütbach war bei der Scheckübergabe in mehrfacher Funktion dabei: Er sitzt
dem Aufsichtsrat der Stadtwerke vor und ist gleichzeitig einer von sechs Vorständen bei Gudruns Kinder-Stiftung.
Jan-Uwe Schadendorf gründete die Stiftung 2002, als seine Frau starb, die Landtagsabgeordnete Gudrun Kockmann-Schadendorf. Zu ihrer Beerdigung bat er um Spenden statt Blumen und Kränzen. Wolfgang Giehl, ihr ehemaliger Mitarbeiter, gab einen Teil seines Gehalts dazu, und so startete Gudruns Kinder-Stiftung mit 15 000 Euro – ein Betrag, den die Stiftungsaufsicht heute als zu gering einstufen
würde, erklärte Schadendorf am Freitag. Inzwischen ist das Stiftungskapital auf rund 55.000 Euro angewachsen.
Zwischen 4000 und 5000 Euro an Kapitalerträgen und Spenden gibt die Stiftung pro Jahr für Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit aus. Die große Eingangstür und das Café im Jugendzentrum entstanden mit ihrer Unterstützung, der Bramstedter Jugendring bekam 800 Euro für Aktivboxen, die beim Weihnachtsfest zum ersten Mal eingesetzt wurden.
Schadendorf sitzt für die SPD in der Stadtverordnetenversammlung. „Politik muss auf Gleichbehandlung achten“, beschreibt er den Unterschied zur Stiftungsarbeit: „In der Stiftung können wir ohne lange Diskussionen in verschiedenen Gremien sagen: ‚Wir halten das für gut und unserem Auftrag entsprechend‘, und müssen das nicht öffentlich erklären.“
Wenn sich jemand mit einer Bitte um Unterstützung bei der Stiftung meldet, entscheidet der Vorstand in der Regel in wenigen Tagen über das Projekt, erläuterte Schadendorf. // Text weitgehend aus der Segeberg Zeitung vom 19.12.2016 übernommen

Stiftung unterstützt Jugendring Bad Bramstedt e.V.

Bad Bramstedt. In diesem Jahr erhält auch der Jugendring Bad Bramstedt e.V. eine größere Spende. Davon werden Lautsprecher-Boxen (sogenannte Aktiv-Boxen) angeschafft, die bei Veranstaltungen benötigt werden, um Durchsagen machen zu können oder einfach zu „beschallen“. Das war bislang ein Defizit am Ort. Beim diesjährigen Weihnachtsmarkt kamen sie erstmals zum Einsatz. Die Boxen werden an einer Stelle verwaltet werden und können von den Jugendlichen in den verschiedenen Vereinen oder Schulen ausgeliehen werden können.
Der Jugendring hat als Danke Schön an die Stiftung beschlossen, von jeder Leihe 5 EUR an die Stiftung zu geben, so dass es einen teilweisen Rücklauf der Hilfe der Stiftung geben wird. Das begrüßt der Vorstand der Stiftung sehr. Ein solches Geben und Nehmen ist eine schöne Anerkenung der Arbeit der Stiftung.

„Wir sind stark“ – Kinder lernen NEIN zu sagen

training_fishkopp_coachingBad Bramstedt. „Wir sind stark“ unter diesem Motto wird im Rahmen der Offenen Ganztagsschule seit einigen Wochen ein Kursus an den Bad Bramstedter Grundschulen angeboten, der Kindern Selbstbewusstsein und die Fähigkeit auch gegenüber Erwachsenen „Nein“ sagen zu können, fördert.

Der von Jan Schopferer ( fishkopp-coaching ) entwickelte Kurs vermittelt den Kindern Selbstvertrauen in eigene Handlungen. Kinder lernen Grenzen wahrzunehmen und stärken ihr Durchsetzungsvermögen. Die wesentliche Kursbestandteile sind: Bewegungs- und Rollenspiele – Rangeln & Raufen / Gleichgewichts- und Konditionstraining – Kräfte richtig einsetzen.

Frau Christine Leonhardt vom DeutschenKinderschutzbund Bad Bramstedt war auf dieses Angebot aufmerksam geworden und organisierte es als Kursus. Da der dafür zu entrichtende Beitrag an der einen oder anderen Stelle die finanziellen Grenzen einiger Eltern trifft, fragte Frau Leonhardt bei Gudruns-Kinder-Stiftung an, ob eine Fördermöglichkeit bestünde. Das wurde schnell entschieden und der Kursus mit 50% subventioniert, so dass pro Kind und Stunde nur noch 2 EUR Teilnahmegebühren anfallen.

Der Erfolgt gibt Frau Leonhardt / dem DKSB recht: Für 48 Kursplätze lagen weitere 20 Anmeldungen vor. So wird auch im 1. Halbjahr 2017 der Kursus erneut angeboten werden und Gudruns-Kinder-Stiftung hilft wiederum im gleichen Umfang.

„Ja und Nein sagen können, das Selbstvertrauen steigern, das finden wir richtig gut“, sagt der Stiftungsvorsitzende Jan-Uwe Schadendorf. Er zeigt sich begeistert von der regen Nachfrage: „Wir freuen uns richtig.“ Mit ihrem Beitrag will die Stiftung dafür sorgen, dass auch Kinder aus finanziell schwachen Familien bei „Wir sind stark!“ mitmachen können.

 

 

Rheumakinder e.V. mit Hilfe von Gudruns-Kinder-Stiftung gestartet

eine Pressemitteilung des Vereins Rheumakinder e.V.:

Bad Bramstedt. Die HSP Steuerberatungsgesellschaft aus Bad Bramstedt unterstützt den Verein RheumaKinder mit Sitz in Elmshorn durch einer Spende in Höhe von 2405,– Euro. „Als wir vom Verein RheumaKinder e.V. gehört haben, wollten wir sofort helfen“, erläutern Marco Kuhlmann und Heiko Kleeblatt von HSP Steuer in Bad Bramstedt. „Wir wissen, dass eine Start-up-Phase eines Vereins nicht leicht ist und haben deshalb zu Gunsten der Rheumakinder auf Präsente zur Einweihung unserer neuen Firmenräume verzichtet. Wir sind stolz, dass unsere Geschäftspartner und Freunde sowie die Gudrun-Stiftung in Bad Bramstedt uns bei unserem Anliegen so großartig unterstützt haben und wir dadurch dem Verein RheumaKinder e.V. diese Spende übergeben können“, sagt Heiko Kleeblatt. „Eine Grundsteinlegung für unseren geplanten Therapiepool“, freuen sich Kerstin Bennecke und ihre Stellvertreterin Katja Havemeister und bedanken sich herzlichst für diese großzügige Spende.

„Wir können das Geld gut als Starthilfe gebrauchen und möchten davon auch unseren ersten Therapieroller anschaffen, um bei Bedarf zügig einem Kindergarten- oder Schulkind helfen zu können, die durch rheumatische körperliche Einschränkungen ansonsten nicht in der Lage wären an einem geplanten Klassenausflug teilzunehmen. Wie so oft, müssten diese Kinder anderenfalls allein zu Hause zurückbleiben“, berichtet die 1. Vorsitzende Kerstin Bennecke.

Wenn Eltern bei ihrem Kind die Diagnose Rheuma gestellt bekommen, sind viele Familien erst einmal geschockt. „Rheuma wird oft mit älteren Menschen in Verbindung gebracht, doch das ist schon längst nicht mehr so“, weiß Kerstin Bennecke, 1. Vorsitzende des Vereins RheumaKinder e.V. Auch Kleinstkinder, Kinder oder Jugendliche können erkranken.
Gelenkschwellungen, Morgensteifigkeit, starke Schmerzen, Fieber und auch Augenentzündungen lassen die Kinder häufig schlimm leiden. Die Folgen können Kleinwüchsigkeit, aber auch bleibende Schäden an Gelenken und Organen sein, die mit deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität verbunden sind.

„Oftmals werden die dadurch resultierenden Verhaltensänderungen oder Leistungsminderungen der Kinder als „nicht wollen“, „Bockigkeit“ oder „das Kind will doch nur Aufmerksamkeit“ abgetan“, berichtet die 1. Vorsitzende des Vereins. Dabei leiden viele Kinder still in sich hinein oder treten den sozialen Rückzug an, weil sie täglichen Anforderungen wie Schule, Sport oder Freizeitaktivitäten oftmals nicht so erfüllen können, wie gesunde Kinder. „Hohe Fehlzeiten in der Schule sowie regelmäßige Arzttermine sind keine Seltenheit“, berichtet Kerstin Bennecke, die zu vielen Rheumafamilien in ganz Deutschland Kontakt hat. „Mir tut es in der Seele weh, wenn mir immer wieder erzählt wird, dass Kinder nicht an Ausflügen im Kindergarten oder der Schule teilnehmen können, weil sie beispielsweise längere Wegstrecken nicht zurücklegen können. Wenn die Finger- und Handgelenke geschwollen und/oder entzündet sind, hilft vielfach ein Laptop, denn die Kinder können oftmals in diesem Zustand nicht mit einem Stift schreiben.

Eine schnelle Diagnose, die selbst für Ärzte nicht leicht zu stellen ist, sowie eine individuelle Behandlung, kann Kinder vor Folgeschäden und Ausgrenzungen aus der Gesellschaft schützen. Rheumakinder und ihre Familien benötigen richtige und vor allem schnelle Hilfe. Genau dies ist der Grund, warum wir den Verein gegründet haben. Wir möchten den Familien zügig und unkompliziert helfen, beispielsweise mit einem Leihlaptop oder Leih-PC, besonderen Stühlen, Therapieroller, Therapieknete, mit mehr Aufklärung in der Gesellschaft und vielem Mehr, was den Alltag der Rheumakinder und ihrer Familien erleichtert.

Darüber hinaus möchten wir um mehr Aufmerksamkeit der Ärzte zur Erkennung des Kinderrheumas, mehr ambulante Kinderrheumatologen, mehr Aufmerksamkeit der Krankenkassen zur Honorierung moderner Therapiemethoden, mehr Aufmerksamkeit der Eltern zur Erkennung der Symptome und um mehr Verständnis in der Gesellschaft zur Verbesserung der Situation von Rheumakindern werben.

Kontakt: RheumaKinder e.V. Tel. 04121-2766204, info@rheumakinder.de oder über das Kontaktformular unter www.rheumakinder.de

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